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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

Sylvain Prudhomme: Ein Lied für Dulce

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Original: Le Grands (2014)


Couto, oder auch Lunguuu, wie ihn seine Freunde begeistert von seinen genialen Gitarrensolo riefen, ist ein stolzer, starker, mittlerweile 58 jähriger, Mann. Schon als 18 jähriger kämpfte er als Guerillakämpfer in der Befreiungsarmee in Guinea Bissau im Dschungel gegen die Portugiesen. Ihr Anführer war Gomes, der Besessene, der Irre: „Der genialste Militärführer, den das Land hervorgebracht hatte, sagten die Leute, aber auch der gefährlichste“.

Nach den Jahren im Dschungel gab es für Couto dann nur noch die Musik. Mit seinen Freunden spielte er überall und immer. Anfangs gegen Essen und Trinken, später füllten sie ganze Stadien mit ihrer Band Super Mama Djombo. Doch ihre besten Jahren begannen als Dulce, die junge Sängerin dazu kam: „Dulces Stimme rieselte durchs Zimmer, schwebte zwischen den Wänden, kindlich, voller Anmut“.

Lars Ruppel: Die Kuh vom Eis

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Das Erste, was mir zu Gedichten in den Sinn kommt, sind Goethe und Schiller. Schon in der Grundschule musste man immer wieder im Deutschunterricht Gedichte auswendig lernen und vor der gesamten Klasse vortragen. Danach durften sich Mitschüler melden und eine Bewertung abgeben. Die eigenen Freunde wurden - unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung und Textsicherheit - in den Himmel gelobt, während man sich bei eher ungeliebten Mitschülern vornehm zurückhielt.
Einigen viel das Auswendiglernen leicht, für Andere war das Ganze eine Folter. Wie auch sonst musste meine Mutter sich stundenlang mit mir hinsetzen und unzählige Verse auswendig lernen.
An mein erstes Gedicht kann ich mich nicht mehr erinnern, doch John Maynard von Fontane oder der Osterspaziergang aus Faust I sind mir im Gedächtnis geblieben.
In der Oberschule ging es dann eher sekundär um das Auswendiglernen, sondern viel mehr um die Analyse, die Stilmittel oder das Metrum.

Als ich auf "Die Kuh vom Eis" von Lars Ru…

Wo wir lesen: Ein langes Wochenende in Warnemünde

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Wir haben ein langes Wochenende in Warnemünde verbracht und dabei unheimlich viel erlebt. Tolle lange Spaziergänge am Strand und ein schöne Schifffahrt durch den Hafen, in dem es Recht ruhig zuging. Wir haben für euch diese zwei tollen Bilder geschossen, auf denen man einen Frachter beim Entladen und ein großes Schiff auf ihrer Suche nach der Einfahrt in den Hafen sehen kann.




Im Yachthafen Hohe Düne an der Ostmole der Warnow haben wir die Seehund-Forschungsanlage besucht. Eine große Netztasche umgibt das 60 mal 30 Meter große Gehege. Für das Forschungszentrum ist ein ehemaliges Flussfahrgastschiff umgebaut worden. Auf dem Sonnendeck kann man Tieren zuschauen, wenn sie faulenzen und schlafen, aber auch wenn die Forscher sie mit Geräten und Installationen beschäftigen. Näheres dazu könnt ihr auf der Internetseite des Robben-Forschungszentrums erfahren://www.ostsee.de/warnemuende/robben-forschungszentrum.html.

Wir haben nicht nur den Seehunden zugeschaut und faul in den Sesseln gedöst…

Daniela Schenk: Knarrenfrauen. Ein Fall für die unwiderstehliche April Pallas

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April Pallas ist wohl alles andere als eine normale Detektivin. Der Frauen-Magnet springt von einer Affäre in die nächste und entlockt so manch einer Verdächtigen ein paar Informationen heraus. Dass sie zuvor nur mit Ehebruch, der Suche von ausgerissenen Jugendlichen und Senioren aus dem Seniorenheim beauftragt wurde, weiß Herr Montiross jedoch nicht, als er sie mit Empfehlung seiner Mutter (die in besagter Seniorenresidenz lebt) aufsucht.

Das Leben ist zu bunt für graue Tage - Sophie Bassignac

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Original: Comédie musicale (2015)
[Roman]


Ein sehr schönes Cover und ein toller Titel, leider führt er ein bisschen in die Irre. Sowohl der französische Originaltitel wie auch der deutsche. Ich dachte an eine vielleicht etwas verworrene französische Liebesgeschichte, aber „Das Leben ist zu bunt für graue Tage“ ist viel tiefsinniger.

Elizabeth Rudnick: Beauty and the Beast

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[Kinderbuch]


Ich bin ein wahrer Disneyfan! Die Verfilmungen, Bücher und Hörspiele von Disney haben meine Schwester und mich durch unsere Kindheit begleitet und faszinieren mich auch jetzt immer noch. So konnten wir es uns nicht nehmen lassen, anlässlich des Abiturs meiner Schwester ein Wochenende ins Disneyland Paris zu fahren. Es war eine unglaublich magische Zeit dort und ich möchte unbedingt nochmals das Disneyland besuchen!
Nach Das Dschungelbuch und Cinderella erschien diesen Frühling auch die Neuinszenierung von Die Schöne und das Biest in den Kinos. Die Schöne und das Biest ist mein absolutes Lieblingsmärchen von Disney, sodass meine Schwester und ich den Film direkt gesehen haben. Als ich zuletzt im Dussmann in der englischen Bücherabteilung auf die Romanfassung stieß, musste ich mir diese einfach kaufen. Also, seid ihr heute bei dem ehrwürdigen Moment dabei, wo ich mein erstes englische Buch vorstelle: Beauty and the Beast.

Vincent Klink: Ein Bauch spaziert durch Paris

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Ein Bauch spaziert durch Paris und es ist nicht irgendein Bauch, sondern der von dem von uns schon lange verehrten Vincent Klink. Vincent Klink ist „Hobby“-Musiker auf der Basstrompete und spielte schon mit Jan Brönner zusammen, „Hobby“-Autor und schrieb mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach wunderbare humorvolle Bücher zu den Themen „Wein“, Wurst“ oder auch „Weihnachten“ im List Verlag, sowie den leider mittlerweile eingestellten „Häuptling Eigener Herd. Wir schnallen den Gürtel weiter“, indem ein Autorenteam lustiges, ironisches, respektloses, sinnvolles oder kulinarisches zu wechselnden Themen schreibt.
Vor allem aber ist Vincent Klink Koch und Besitzer des Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart. Und auch mit dieser wundervollen Eigenschaft ist er Vielen bekannt, nicht zuletzt durch seine Fernsehauftritte im Morgenmagazin und leckeren Kochbücher. Und in diesem Buch durchstreift der Meisterkoch Paris auf einer kulinarischen Entdeckungsreise.