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30 Oktober 2016

O sole mio! - Johanna Alba & Jan Chorin

[Papst-Krimi]



Mit „Halleluja“ (2010) verwirklichten Johanna Alba und Jan Chopin die glorreiche Idee unterhaltsame Papst-Krimis zu schreiben. Nach guter „Pater-Brown“-Art hat Papst Petrus zwei Helfer, seine aus dem Römischen Adel stammende Pressesprecherin Giulia und seinen Privatsekretär, Padre Francesco. Nach Halleluja klärte das Dreigespann auch noch in „Gloria“ und „Hosianna“ römische Verbrechen auf. So spürten sie geheime Männerbünde in den römischen Katakomben auf, vereitelten eine Verschwörung, retteten Reliquien und vertrieben Immobilienspekulanten. Und natürlich gibt es auch eine schreckliche Haushälterin, Immaculata, die im Vatikan für manche Intrigen sorgt.

26 Oktober 2016

Vorfreude auf eine Reise

Mein Romanmanuskript ist fertig und auf dem Weg zu den Verlagen. Es ist ein Gefühl von Befreiung, ich spüre – wie bei allen Romanen – dass mich die Figuren verlassen. Das ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass ich tatsächlich alles Notwendige geschrieben habe, dass nichts mehr irritiert. Ich habe geschlafen, ohne von meinen Figuren zu träumen.
Mein Urlaub war schon vor zwei Jahren geplant, es sollte nach vielen Jahren wieder einmal in die USA gehen und es gab Einiges zu bedenken. Da Freunde besucht werden, gibt es Fixpunkte. Und da ich viel zeichnen werde, weil ich nächstes Jahr nicht nur eine Ausstellung in einer Wiener Innenstadtgalerie habe, sondern auch die Veröffentlichung eines Kunstbandes im Herbst vor mir liegt, freue ich mich nun auf die unterschiedlichen Orte und Menschen. Da ich in Boston lande, habe ich mir als erste Einstimmung Bücher aus Maine und weiter südlich ausgesucht.


22 Oktober 2016

Hammelzauber - Frank P. Meyer

[Roman]



In einer nicht zu fernen Zukunft gab es eine Kernschmelze im französischen Atomkraftwerk Cattenom, die weite Teile der umliegenden Länder unbewohnbar gemacht hat. Zuerst wurde aus politischen Gründen nur 30 km im Umkreis abgesperrt, wodurch in Luxemburg, Frankreich und Deutschland schon Kleinstädte wie Esch-sur-Alzette, Thionville und Herzig dichtgemacht wurden. Als die Speerzone aufgrund der Strahlenbelastung auf 50 km im Umkreis erweitert werden musste, wurde das Ausmaß der Katastrophe klar, weil sie nun auch Belgien als ein viertes Land sowie überregional bekannte Städte betraf. Zum Beispiel wurde Luxemburg mit seinen tausenden EU-Beamten geräumt.

20 Oktober 2016

PSYCHOLOGIE - bringt dich weiter

[Magazin]



Für unsere Zugfahrt von Berlin nach Unna zum AIEP Treffen 2016 haben wir uns beide eine Zeitschrift in einem sehr gut sortierten Buchladen in Gesundbrunnen ausgesucht. Ich habe zwischen zwei Magazinen geschwankt, doch dann habe ich mich für die PSYCHOLOGIE entschieden.

17 Oktober 2016

Fünf am Meer - Emma Sternberg

[Roman]



Ein wunderschönes altes verlebtes Haus mit großem verwilderten Garten mit Zugang zum Meer und einem scheinbar endlosen Sandstrand. Ein absoluter Traum, mein wundervoller Traum. Nur, dass er für Linn wahr wird als sie die ehemalige Pension ihrer bislang unbekannten Tante Dorothy, in den mondänen Hamptons direkt vor den Toren von New York erbt. Aber natürlich hat auch dieser Traum einen Haken.


13 Oktober 2016

Der Mönch, das Kind und die Stadt - Fernando Contreras Castro

Original: Los Peor, 1995 [Roman]



Im „Wo wir lesen“ - Post am Naturcampingplatz konntet ihr schon das wundervolle Cover bewundern. Der Mönch, das Kind und die Stadt ist im spanischen Original (Los Peor) schon 1995 erschienen. Im Unionsverlag 2011 in der deutschen Übersetzung von Lutz Kliche. Auf der Suche nach geeignetem Lesestoff für unser Pfingstwochenende an einem ruhigen, abgelegenen Ort fand ich glücklicherweise das tolle Buch von Fernando Contreras Castro in unserem Bücherschrank wieder.


08 Oktober 2016

Von Wien, über Paris bis in den Süden - Wo die Liebe hinfällt

Das mit der Liebe.....
In den letzten Monaten habe ich wieder viel quergelesen und in manche Bücher kippte ich hinein und wollte dann unbedingt noch mehr von der Schriftstellerin lesen oder einen Autor wieder entdecken, den ich schon Jahre nicht mehr im Fokus hatte. Das hat natürlich immer mit dem eigenen Leben auch zu tun und deshalb ist es manchmal so spannend, ein Buch wieder zu lesen: wie einem alten Freund über den Weg zu laufen und herauszufinden, wie sehr er sich verändert hat, wie sehr sie sich gleichgeblieben ist – und was man über sich selbst dabei herausfindet.

Ich schreibe seit einem Jahr an einem Familienroman, der eigentlich etwas mit Mut und Feigheit zu tun hat und den Geheimnissen, die das Verständnis füreinander oft verhindern. Und über allem steht die Liebe oder die Illusion, die man von ihr pflegt. Also habe ich hier für euch eine wilde Mischung von Romanen, die euch vielleicht auch interessiert und die nicht unbedingt auf den Stößen der Bestseller zu finden, aber doch leicht zu erstehen sind. 

Ich fange mit einem Roman aus Wien an:

05 Oktober 2016

Monatsrückblick September

Halli Hallo :D

Wieder ist ein weiterer Monat vergangen und es gibt natürlich einen neuen Monatsrückblick: 

Im September haben viele Dinge wieder begonnen und der Alltag hat sich wieder eingependelt. Dabei ging es oft etwas stressig her, weshalb wir seltener zum Lesen gekommen sind als wir wollten. 

Beginnen wir mit den Neuzugängen des Septembers: 



01 Oktober 2016

Die gleißende Welt - Siri Hustvedt

Original: The Blazing World, 2014
[Roman]



Mit Siri Hustvedts „Die gleissende Welt“ habe ich mich wohl etwas verhoben. Und das nicht wegen der fast 500 Seiten, denn ich mag dicke Bücher. Aber nachdem mir ihr Buch „Der Sommer ohne Männer“ so gut gefallen hatte, dachte ich, es wäre die richtige Urlaubslektüre.
In Dänemark am kilometerlangen leeren Strand schmelzen Harriet Burdens philosophischen und psychologischen Probleme jedoch dahin.

Harriet Burden - auch Harry - genannt, ist die Hauptperson in „Die gleissende Welt“. Der Titel kommt von dem 1668 erschienen Buch „The Blazing World“ von Margaret Cavendish, Herzogin von Newcastle, da dieser Roman eine Inspiration für Harry darstellt. Nun zielt er wohl auf die New Yorker Kunstszene. Harriet ist eine missachtete Künstlerin, die zwar durch ihre Heirat mit einem charmanten Kunstsammler und Mäzen in der Szene an Gewicht gewinnt, aber mehr aufgrund ihrer Gastgeberqualitäten als wegen ihrer Kunstwerke. Harriet bekommt zwei Kinder, die später auch im Kulturbetrieb ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie scheint mit ihrer Rolle zufrieden zu sein, bis plötzlich ihr Mann am Küchentisch tot zusammenbricht. Da ist Harriet allerdings schon 60, aber ohne ihren Mann macht auch ihre Lebensrolle keinen Sinn mehr. Sie zieht in das weniger hippe New York, nimmt verschiedene mittellose Künstler in ihrer Wohnung auf und wird von der Kunstszene schnell vergessen.