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18 Februar 2017

Der amerikanische Traum

Natürlich beschäftigt mich auch nach der Heimkehr die USA. Herr Trump tut alles dafür, dass ich das Land sowieso nicht verdrängen kann. Allerdings habe ich ja nicht nur wunderbare Freunde und KollegInnen drüben, sondern wieder gestöbert und einige Bücher gefunden, deren Aktualität geradezu brennt.


15 Februar 2017

Mein Pixi-Buch-Haus


Erinnert ihr euch an die schönen kleinen Pixibücher aus der Kindheit? Meine ersten bekam ich vor vielen Jahren beim Schuhkauf geschenkt. Mit einem Paar Kinder-Salamanderschuhen bekam man auch ein Pixi Buch mit den Salamander. Leider sind sie verloren gegangen.

11 Februar 2017

Spinner - Benedict Wells

[Roman]



Es ist Sonntagnacht als Jesper am Hauptbahnhof in Berlin auf seinen Zug nach München wartet. Seine Mutter zieht mit seinem jüngeren Bruder um und ihr älterer Sohn soll ihnen dabei helfen. Eigentlich soll er erst in einer Woche in seine Heimat zu seiner Familie zurück, jedoch ist es sein vierter Anlauf zum Zug. Wegen einer Kerze, die er vermeintlich in der Küche angelassen habe, fährt er auch dieses Mal zurück nach Hause.

08 Februar 2017

Die Spur des Bienenfressers - Nii Parkes

Original: Tail of the Blue Bird, 2009
[Kriminalroman]



„Die Spur des Bienenfressers“ ist ein toller Titel und das Buchcover ist entsprechend schön gestaltet. Vor einer nächtlichen Hütte sieht man den bunten Kopf des Vogels, den die Menschen in Ghana mögen, weil er die Bienen frisst, die sie sonst stechen könnten. Der Bienenfresser lebt im Hinterland von Ghana und in Sonokram, einem Dorf im ghanaeschen Hinterland spielen Teile der Geschichte. Es gibt 16 solcher Dörfer um Sonokram herum, denen die Menschen noch nach den alten Regeln uns Bräuchen leben. Abends sitzen sie kochend und Geschichtenerzählend vor ihren Hütten. Und es gibt noch die alten Machtstrukturen, den Häuptling, den Medizinmann und einen alten Jäger.

05 Februar 2017

Das Irrenhaus - Michael Krüger

[Roman]


„Wahrheit ist das, was an der Geschichte vorbeigeht und was die Geschichte nicht merkt“ Leo Schestow, Von der zweiten Dimension des Denkens“.

Bei Michael Krügers Buch „Das Irrenhaus“ fesselte mich schon das Zitat am Anfang und das Buch löst die geheimnisvolle Verheißung ein.
Der Erzähler ist Archivar bei einem Zeitungsverlag und eigentlich hat sich sein Beruf dank Internet schon überlebt. Nur noch selten kommen die Redakteure auf der Suche nach Informationen in sein Büro. Der Erzähler befasst sich mit dem Phänomen der Langweile und liest alles, was darüber geschrieben wurde, von den antiken Griechen bis zu Heidegger. Als er das Mietshaus seiner Tante in bester Lage in München erbt, will er sich nicht mehr nur theoretisch, sondern auch praktisch mit der Langweile beschäftigen.

02 Februar 2017

Monatsrückblick der anderen Art: Krimievents 2016
AIEP Treffen & Lesung von Horst Eckert

Hallo, ihr Lieben!

Zu unserer Schande müssen wir uns eingestehen, dass wir in den letzten Monaten unsere Monatsrückblicke etwas haben schweifen lassen. Und auch einen Jahresrückblick haben wir versäumt. Schande über uns! Um dies wieder gut zu machen, möchten wir euch heute (quasi als Monatsrückblick Januar und Jahresrückblick in einem) unsere Krimievents 2016 vorstellen:

29 Januar 2017

Dein zweites Leben beginnt, wenn du verstehst: Du hast nur eines. - Rapaille Giordano

Original: Ta deuxième die commence Quant tu comprends quer to n`en as qu`une (2015)
[Roman]

Eigentlich weiß Camille, das sie mit Mann, Sohn und Beruf ein gutes Leben hat und dass es anderen viel schlechter geht. Und dennoch nagt der tägliche Kleinkrieg, die vielen Lieblosigkeiten, der ständige Zeitdruck an ihr. Nach einer Autopanne im Unwetter irgendwo am Rand von Paris ist es dann so weit: Es gibt keinen Handempfang und Camille schlägt sich zu einer großen Villa durch. Während sie auf Pannendienst wartet, bricht sie vor dem freundlichen Villenbesitzer Claude in Tränen aus und erzählt von dem Frust und den belastenden Sorgen.
Claude entpuppt sich als Routinologe, der Menschen mit akuter Routiniers hilft, deren Symptome Motivationsschwierigkeiten, chronische Niedergeschlagenheit, Orientierungslosigkeit, das Gefühl der generellen Sinnlosigkeit, die Unfähigkeit, trotz materiellen Überflusses Glück zu empfinden, Hoffnungslosigkeit, Lustlosigkeit…sind. Bei Abschied gibt Claude Camille seine Visitenkarte. Als es bei Camille wieder einmal drüber und drunter geht, vereinbart sie einen Termin mit Claude und alles nimmt seinen Lauf.